der rücken deines mantels

nun leer' ich schon das fünfte glas
unter den tisch
neben den schlafenden hund:
ich will mich nicht betrinken,
aber aussehen wie einer,
der sich betrinkt.
der ständig sein glas neu füllt
bis an den rand.
die worte stell ich ab,
den blick trüb ich ein,
nehm' als vorbild
den rücken deines mantels

 

© mike markart